Wann ist Beratung sinnvoll?
Wenn KI-Tools ohne klare Regeln genutzt werden, neue Systeme eingeführt werden sollen oder Kunden und Prüfer belastbare Nachweise verlangen.
Welche KI wird eingesetzt, wer trägt Verantwortung und welche Nachweise fehlen? Wir unterstützen Sie mit Bestandsaufnahme, Risikoeinordnung, Richtlinien und Schulung – abgestimmt mit Ihrer Rechtsberatung und Ihrem Datenschutz.
Das Wichtigste für Ihre Entscheidung
KI-Compliance-Beratung hilft Unternehmen, den Einsatz von KI nachvollziehbar zu organisieren: Systeme erfassen, Anforderungen einordnen, Zuständigkeiten festlegen und Maßnahmen dokumentieren. KI-Governance verankert diese Aufgaben im Alltag. Unsere technische und organisatorische Begleitung ersetzt keine Rechtsberatung.
Wenn KI-Tools ohne klare Regeln genutzt werden, neue Systeme eingeführt werden sollen oder Kunden und Prüfer belastbare Nachweise verlangen.
Ein KI-Verzeichnis, eine dokumentierte Einordnung, Richtlinien, Freigabewege und Schulungsmaterial. Offene Rechtsfragen werden für Ihre Rechtsberatung aufbereitet.
Software kann Inventar, Aufgaben und Nachweise verwalten. Sie ersetzt weder die fachliche Bewertung noch Zuständigkeiten. Unser Angebot ist Beratung und Umsetzungsbegleitung, kein fertiges Software-Abonnement.
Eine „Integrated Governance Solution“ verbindet KI-Verzeichnis, Risikobewertung, Datenschutz, Freigaben und Kontrollen. Wir betrachten diese Anforderungen im KI-Kontext und stimmen sie auf vorhandene Abläufe ab.
In fast jedem Unternehmen wird bereits KI genutzt – nur nicht offiziell. Mitarbeitende kopieren Angebotstexte, Kundenanschreiben oder Auszahlungslisten in öffentliche Chatdienste, weil es die Arbeit erleichtert. Rechtlich ist das häufig eine Weitergabe personenbezogener oder geschäftskritischer Daten an einen Drittstaat ohne Rechtsgrundlage. Ein Verbot per Rundmail löst das Problem nicht, es verlagert es nur in den Schatten. Wirksam ist der umgekehrte Weg: eine offizielle, datenschutzkonforme Lösung bereitstellen, klare Regeln definieren, was hineingegeben werden darf und was nicht, und die Mitarbeitenden schulen. Damit sinkt das Risiko sofort und die Produktivitätsvorteile bleiben erhalten.
Der EU AI Act stuft KI-Systeme nach Risiko ein und knüpft daran unterschiedliche Pflichten. Die gute Nachricht für die meisten mittelständischen Anwendungen: Dokumentenassistenten, Textwerkzeuge oder Prognosen für interne Planung fallen in der Regel in niedrige Risikoklassen, in denen vor allem Transparenz- und Schulungspflichten gelten. Relevanter wird es dort, wo KI Menschen bewertet – etwa bei Bewerbervorauswahl, Leistungsbeurteilung oder Kreditentscheidungen. Wir nehmen Ihre eingesetzten und geplanten Systeme auf, ordnen sie nachvollziehbar ein und leiten daraus die konkreten Pflichten ab. Sie erhalten ein Verzeichnis, das Sie gegenüber Aufsichtsbehörden, Kunden und im Audit vorlegen können.
Welche Anforderungen aus EU AI Act und DSGVO gelten, hängt vom konkreten System, seinem Verwendungszweck, den verarbeiteten Daten und Ihrer Rolle ab. Eine pauschale Risikoeinstufung allein nach Unternehmensgröße ist nicht belastbar. Wir erfassen die Anwendungen und Datenflüsse, dokumentieren offene Fragen und entwickeln passende organisatorische Maßnahmen. Die rechtliche Bewertung stimmen Sie mit Ihrer Rechtsberatung ab. So wird aus einer allgemeinen Compliance-Frage eine nachvollziehbare Aufgabenliste mit Verantwortlichkeiten.
Eine KI-Richtlinie ist nur dann wirksam, wenn sie gelesen und verstanden wird. Wir schreiben deshalb keine dreißigseitigen Dokumente, sondern kurze, verständliche Regelwerke mit konkreten Beispielen: Welche Werkzeuge sind freigegeben, welche Daten dürfen hinein, wann muss ein Ergebnis geprüft werden, wie wird KI-Nutzung gegenüber Kunden gekennzeichnet, und an wen wendet man sich bei Zweifeln. Ergänzt wird das durch praxisnahe Schulungen, in denen typische Fehlerfälle durchgespielt werden. Für die Dokumentation liefern wir Vorlagen für Verarbeitungsverzeichnis, Auftragsverarbeitung und Risikobewertung, die sich in Ihr bestehendes Datenschutzmanagement einfügen.
Erfassung aller genutzten und geplanten KI-Anwendungen, inklusive inoffizieller Nutzung.
Klassifizierung nach EU AI Act mit Ableitung der konkreten Pflichten je System.
Rechtsgrundlagen, Auftragsverarbeitung, Drittlandtransfer und Löschkonzepte.
Kurzes, verständliches Regelwerk mit Freigabeliste und konkreten Beispielen.
Praxisnahe Schulung zu erlaubter Nutzung, Grenzen und Prüfpflichten.
Verarbeitungsverzeichnis, Risikobewertung und Nachweise für Audits.
Welche KI wird heute tatsächlich genutzt – offiziell und inoffiziell?
Risikoklassifizierung, Datenschutzprüfung und Ableitung offener Punkte.
KI-Richtlinie, Freigabeprozess und Dokumentationsvorlagen erstellen.
Mitarbeitende schulen, Ansprechpartner benennen, regelmäßige Überprüfung etablieren.
Jedes Projekt bekommt vorab Kennzahlen. Ohne messbaren Nutzen raten wir aktiv ab.
Ja, allerdings abgestuft. Die meisten Pflichten hängen an der Risikoklasse der Anwendung, nicht an der Unternehmensgröße. Für typische Anwendungen im Mittelstand stehen Transparenz-, Schulungs- und Dokumentationspflichten im Vordergrund.
Nein. Wir liefern die technische und organisatorische Grundlage: Bestandsaufnahme, Einordnung, Richtlinie, Schulung und Dokumentation. Die abschließende rechtliche Würdigung nimmt Ihre Rechtsberatung oder Ihr Datenschutzbeauftragter vor – auf Basis von Unterlagen, die dafür verwertbar sind.
Mit klaren Regeln und für unkritische Inhalte ist das möglich. Sobald personenbezogene oder geschäftskritische Daten im Spiel sind, empfehlen wir eine geschäftliche Variante mit Auftragsverarbeitungsvertrag oder eine Lösung in Ihrer eigenen Umgebung.
Bestandsaufnahme, Einordnung und Richtlinie sind bei einem mittelständischen Unternehmen üblicherweise in drei bis fünf Wochen fertig. Die Schulung der Mitarbeitenden erfolgt anschließend in kompakten Einheiten.
In bestimmten Konstellationen ja, etwa bei automatisierter Kommunikation oder generierten Inhalten. Wir arbeiten heraus, wo bei Ihnen eine Kennzeichnungspflicht besteht, und liefern passende Formulierungen mit.
Wir prüfen Ihre bestehenden und geplanten KI-Anwendungen nach EU AI Act und DSGVO, ordnen sie in Risikoklassen ein, erstellen unternehmensinterne KI-Richtlinien und schulen Ihre Mitarbeitenden. Das Ergebnis ist ein dokumentiertes Compliance-Framework, mit dem Sie gegenüber Aufsichtsbehörden und Kunden nachweisen können, dass Sie KI verantwortungsvoll einsetzen.
Gerade dann. Die Nutzung öffentlicher KI-Dienste ohne klare Regeln ist eines der häufigsten Compliance-Risiken im Mittelstand. Mitarbeitende laden unbewusst personenbezogene Daten oder Geschäftsgeheimnisse hoch. Eine KI-Governance-Richtlinie definiert, welche Dienste erlaubt sind, welche Daten eingegeben werden dürfen und wie Ergebnisse weiterverwendet werden.
Unser strukturierter 4-Phasen-Workflow – Analyse, Konzeption, Entwicklung und Go-Live – sorgt dafür, dass Ihr KI-Projekt planbar bleibt und messbare Ergebnisse liefert.
KI-Workflow im DetailWelche KI-Anwendung lohnt sich für Ihr Unternehmen? Wir prüfen Ihre Prozesse und Daten und entwickeln eine priorisierte Roadmap – als Entscheidungsgrundlage für Budget, Umsetzung und Verantwortlichkeiten.
Mehr erfahrenUnser KI-Implementierungsservice verbindet Prototyp, Systemintegration, Tests und Schulung. Wir setzen Ihren Anwendungsfall mit Ihren Daten um und integrieren ihn in die bestehende Arbeitsumgebung.
Mehr erfahrenIhre Daten enthalten meist mehr Antworten, als Ihre Berichte zeigen. Wir machen sie nutzbar – verständlich aufbereitet und dort, wo entschieden wird.
Mehr erfahrenWir arbeiten vor Ort. Wählen Sie Ihren Standort für regionale Anwendungsfälle und Ansprechpartner.
30 Minuten, unverbindlich und ohne Verkaufsdruck. Danach wissen Sie, ob sich KI-Governance & Compliance für Ihr Unternehmen lohnt.