Automatische Belegerfassung
Lieferscheine, Frachtbriefe und Ablieferbelege werden ausgelesen und ins Transportmanagementsystem übernommen – auch als Handyfoto vom Fahrer.
Logistik ist eine Branche mit knappen Margen und hohem Dokumentenaufkommen. Beides macht sie zu einem der dankbarsten Felder für Automatisierung.

Lieferscheine, Frachtbriefe, Zolldokumente, Ablieferbelege: In vielen Speditionen und Logistikdienstleistern arbeiten mehrere Personen im Wesentlichen damit, Informationen von einem Dokument in ein System zu übertragen. Das ist Arbeit, die niemandem Freude macht, fehleranfällig ist und trotzdem jeden Tag anfällt. Moderne Dokumentenerkennung liest diese Belege heute zuverlässig aus – auch als Foto, auch schlecht gescannt, auch in unterschiedlichen Layouts von hunderten Kunden. Das ist keine Zukunftstechnologie mehr, sondern ein sofort umsetzbarer Anwendungsfall.
Bei der Tourenplanung sind die Erwartungen oft falsch gesetzt. Eine KI, die die Disposition komplett übernimmt, scheitert an der Realität: Kundenwünsche, Fahrerverfügbarkeit und kurzfristige Änderungen lassen sich nicht vollständig in Regeln fassen. Was dagegen sehr gut funktioniert, ist die Vorarbeit – ein Planungsvorschlag, den der Disponent in Sekunden prüft und anpasst, sowie Prognosen zu Sendungsvolumen und Auslastung. Der Mensch entscheidet, das System liefert die Grundlage schneller, als sie sich von Hand erstellen lässt.
Kein Katalog von Möglichkeiten, sondern die Fälle, die in dieser Branche erfahrungsgemäß am schnellsten einen messbaren Unterschied machen.
Lieferscheine, Frachtbriefe und Ablieferbelege werden ausgelesen und ins Transportmanagementsystem übernommen – auch als Handyfoto vom Fahrer.
Vorplanung von Touren unter Berücksichtigung von Zeitfenstern, Fahrzeugkapazität und Lenkzeiten, die der Disponent nur noch prüft und freigibt.
Vorhersage des Aufkommens je Standort und Wochentag, um Personal- und Fahrzeugeinsatz früher zu planen statt kurzfristig zu reagieren.
Ein Assistent beantwortet Rückfragen zum Sendungsstatus rund um die Uhr – auf Basis Ihrer echten Systemdaten, nicht mit Standardfloskeln.
Erkennung und Kategorisierung von Transportschäden aus Fotos, damit Reklamationen schneller und einheitlicher bearbeitet werden.
Automatischer Abgleich eingehender Rechnungen mit Auftrag und Tarif, mit Hinweis auf Abweichungen statt stichprobenartiger Kontrolle.
Der häufigste Grund, warum KI-Projekte scheitern, ist eine unklare Datenlage. Diese Grundlagen reichen für einen belastbaren Einstieg.
Wir starten bewusst klein: ein abgegrenzter Anwendungsfall, der in wenigen Wochen produktiv ist und dessen Nutzen sich nachrechnen lässt.
Jedes Projekt bekommt vorab Kennzahlen. Ohne messbaren Nutzen raten wir aktiv ab.
Im ROI-Rechner tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein und sehen in zwei Minuten, welche jährliche Einsparung realistisch ist – mit nachvollziehbarem Rechenweg.
Zum ROI-RechnerIn der Regel ja. Moderne Modelle sind gegenüber Schräglage, Falten und mäßiger Beleuchtung deutlich robuster als klassische Texterkennung. Wir testen das aber immer zuerst an Ihren echten Belegen – nicht an sauberen Musterdokumenten.
Nein. Wir setzen auf vorhandene Systeme auf und binden die Automatisierung über Schnittstellen an. Ein Systemwechsel ist ein eigenes, sehr viel größeres Projekt und sollte nicht Nebenprodukt einer KI-Einführung sein.
Ein klar abgegrenzter Anwendungsfall wie die Belegerfassung liegt üblicherweise im Bereich weniger Wochen bis zum produktiven Einsatz. Umfangreichere Themen wie Tourenplanung brauchen länger, weil die Abstimmung mit der Disposition mehr Zeit in Anspruch nimmt als die Technik.
Wiederkehrende Abläufe in Verwaltung, Vertrieb und Auftragsabwicklung automatisieren – mit klaren Kennzahlen und ohne Ihre Systemlandschaft auf den Kopf zu stellen.
Mehr erfahrenWir bauen KI-Lösungen, die nach dem Projekt tatsächlich genutzt werden – integriert in Ihre Systeme, dokumentiert und vom Team beherrscht.
Mehr erfahrenIhre Daten enthalten meist mehr Antworten, als Ihre Berichte zeigen. Wir machen sie nutzbar – verständlich aufbereitet und dort, wo entschieden wird.
Mehr erfahrenWir arbeiten vor Ort im Rheinland, im Kreis Mettmann und im Ruhrgebiet. Wählen Sie Ihren Standort für regionale Ansprechpartner.
30 Minuten, unverbindlich und ohne Verkaufsdruck. Danach wissen Sie, ob sich Künstliche Intelligenz in Ihrem Betrieb rechnet – und womit Sie anfangen sollten.