Branche: Produktion & Maschinenbau

KI in der Produktion und im Maschinenbau

In der Fertigung liegt der größte KI-Hebel selten in der Produktionslinie selbst, sondern in den Abläufen darum herum: Kalkulation, Prüfung, Dokumentation und Instandhaltung.

KI-gestützte optische Qualitätsprüfung von Metallteilen an einem Arbeitsplatz in einer Produktionshalle

Wo Fertigungsbetriebe heute wirklich Zeit verlieren

Wenn wir mit Produktionsbetrieben sprechen, geht es zuerst fast immer um die Maschine. Sieht man sich dann an, wo tatsächlich Stunden verloren gehen, liegt das Ergebnis meist woanders: in der Angebotskalkulation, die für jede Anfrage neu von Hand aus alten Aufträgen zusammengesucht wird. In der Sichtprüfung, die stark von der Tagesform abhängt. In Prüfprotokollen, die dreimal abgetippt werden. Und in der Instandhaltung, die entweder zu früh oder zu spät eingreift, weil niemand die Maschinendaten systematisch auswertet. Genau dort setzt KI im Mittelstand sinnvoll an – nicht als Ersatz für Ihre Fachkräfte, sondern als Entlastung bei Aufgaben, die niemand gern macht und die trotzdem täglich anfallen.

Warum Fertigung eine gute Ausgangslage hat

Produktionsbetriebe unterschätzen regelmäßig, wie gut ihre Datenlage ist. In ERP- und MES-Systemen liegen oft Jahre an Auftrags-, Stücklisten- und Maschinendaten – strukturiert, konsistent und mit klarem Zeitbezug. Das ist eine deutlich bessere Grundlage als in vielen Dienstleistungsbranchen. Für den Einstieg braucht es keine Sensorik-Nachrüstung im ganzen Werk: Ein einzelner Anwendungsfall mit vorhandenen Daten, sauber umgesetzt und messbar, ist der bessere Startpunkt als ein Digitalisierungsprogramm über alle Bereiche.

Konkrete Anwendungsfälle in der Branche Produktion

Kein Katalog von Möglichkeiten, sondern die Fälle, die in dieser Branche erfahrungsgemäß am schnellsten einen messbaren Unterschied machen.

Optische Qualitätsprüfung

Bildbasierte Erkennung von Kratzern, Maßabweichungen, fehlenden Teilen oder Oberflächenfehlern direkt an der Linie. Die Prüfung wird gleichmäßiger und dokumentiert sich selbst.

Vorausschauende Instandhaltung

Auswertung von Maschinen-, Sensor- und Störungsdaten, um Ausfälle vorherzusagen, statt auf sie zu reagieren. Wartungsfenster lassen sich planen statt erzwingen.

Kalkulationsassistent

Angebotspreise auf Basis vergangener, tatsächlich abgerechneter Aufträge vorschlagen – inklusive Hinweis, wenn eine Anfrage untypisch von der Historie abweicht.

Automatische Auswertung von Prüfprotokollen

Messprotokolle, Prüfberichte und Zertifikate werden ausgelesen, geprüft und ins System übernommen, statt manuell erfasst zu werden.

Technischer Wissensassistent

Beschäftigte fragen in normaler Sprache nach Arbeitsanweisungen, Maschinenhandbüchern oder früheren Störungsfällen und bekommen die Antwort mit Quellenangabe.

Ausschuss- und Nacharbeitsanalyse

Systematische Auswertung, unter welchen Bedingungen Ausschuss entsteht – Charge, Schicht, Material, Maschine – statt Ursachensuche aus dem Bauch heraus.

Welche Daten Sie dafür brauchen

Der häufigste Grund, warum KI-Projekte scheitern, ist eine unklare Datenlage. Diese Grundlagen reichen für einen belastbaren Einstieg.

  • Auftrags- und Kalkulationshistorie aus dem ERP (idealerweise 2–3 Jahre)
  • Maschinen- und Störungsdaten aus MES, Steuerung oder Instandhaltungssystem
  • Bilder oder Prüfdaten aus der Qualitätssicherung, inklusive Fehlerbeispielen
  • Bestehende Arbeitsanweisungen, Handbücher und Prüfvorschriften als Dokumente

Womit ein Einstieg beginnt

Wir starten bewusst klein: ein abgegrenzter Anwendungsfall, der in wenigen Wochen produktiv ist und dessen Nutzen sich nachrechnen lässt.

  1. 01Kalkulationsassistent auf Basis abgerechneter Aufträge
  2. 02Automatische Erfassung von Prüf- und Messprotokollen
  3. 03Wissensassistent für Arbeitsanweisungen und Maschinendokumentation

Woran wir den Erfolg messen

Jedes Projekt bekommt vorab Kennzahlen. Ohne messbaren Nutzen raten wir aktiv ab.

  • Bearbeitungszeit pro Angebot
  • Ausschuss- und Nacharbeitsquote
  • Ungeplante Stillstandszeit pro Monat
  • Durchlaufzeit von der Anfrage bis zum Angebot

Was das für Ihr Unternehmen bedeutet

Im ROI-Rechner tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein und sehen in zwei Minuten, welche jährliche Einsparung realistisch ist – mit nachvollziehbarem Rechenweg.

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Häufige Fragen aus der Branche Produktion

In den meisten Einstiegsprojekten nicht. Die Daten aus ERP, MES und der bestehenden Steuerung reichen für die ersten Anwendungsfälle aus. Zusätzliche Sensorik lohnt sich erst, wenn ein konkreter Anwendungsfall sie erfordert – und dann rechnet man sie separat.

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30 Minuten, unverbindlich und ohne Verkaufsdruck. Danach wissen Sie, ob sich Künstliche Intelligenz in Ihrem Betrieb rechnet – und womit Sie anfangen sollten.

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